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Dienstag, 1. april 2008

von Feldmeister


Hajkbericht

 

Jedes Jahr liefert Deine Sippe ein Hajkheft ab – und jedes-

mal hat die Führung etwas dran auszusetzen, oder?

Damit das in Zukunft anders wird, hier ein paat Tipps zur Gestaltung eures Hajkheftes.

 

 

Grundregeln

 

1. Alles ist Handarbeit

Obwohl ihr schon zuhause mit der Vorbereitung eures Hajkheftes anfangen könnt, bedeutet das nicht, dass dann einfach seitenweise tolle Internet-Artikel kopiert und ausgedruckt werden. Der gesamte Inhalt des Hajkheftes entsteht in (mühevoller, aber dadurch auch wertvoller!) Handarbeit. Ausnahme sind natürlich Fotos, die kann man auch einkleben. Aber eine selbstgemachte Skizze ist 100mal besser als jedes Postkartenmotiv...

2. Jeder schreibt

Grundsätzlich trägt jeder Sippling seinen Teil zur Gestaltung des Hajkheftes bei.

Natürlich ist nicht jeder mit einer wundervollen Schrift begabt – aber wenn er sich ein bisschen Mühe gibt, wird man es zumindest bei jedem lesen können...Und es muss ja nicht nur geschrieben, sondern auch jede Menge gemalt und gezeichnet werden...

3. Schreiben mit Verstand

Leider ist es so, dass man beim Durchlesen eines Hajkheftes sehr schnell merkt, wo jemand das, worüber er schreibt wirklich begriffen hat und sich damit auseinandersetzt. Einfach nur abgeschriebene Texte bringen auch nicht mehr als ausgedruckte...

4. Wenn schon, dann eine klasse Masse

Wir haben mal auf einem Hajk das ganze Vereinsregister unseres Zielortes abgeschrieben. Das hat viele Seiten ausgemacht, wir kamen insgesamt auf fast 100! Trotzdem war die Führung nicht gerade angetan. Achtet also darauf, dass eure Berichte wirklich interessante Informationen enthalten – und versucht nicht nur, das Volumen eures Berichtes künstlich „aufzublähen“...

5. Das Auge liest mit...

Die Gestaltung eines Hajkberichtes trägt wesentlich dazu bei, ob er einen

guten oder einen „anderen“ Eindruck macht. Achtet also auf Farbe, kleine Zeichnungen oder Bildchen am Rand – und grundlegend mal auf eine leserliche Schrift. Vielleicht denkt ihr schon vor dem losfahren ins Sommerlager einfach daran, z.B. Farbstifte etc. mitzunehmen...

 

 

Jetzt zu den einzelnen Teilen des Berichtes

 

 

1. Tagesbericht

Im Tagesbericht ist in chronologischer Abfolge berichtet, wo ihr gegangen seid und was euch auf eurem Weg so alles begegnet ist, wo ihr übernachtet habt etc. Das muss

kein Roman sein, sollte aber die wichtigsten Details – und vor allem auch die lustigen Begebenheiten! - enthalten. Es geht hier jedoch nicht darum, eure Erkundungen und einzelnen Aktionen näher zu beschreiben.

Im Tagesbericht bietet sich jedoch auch die Möglichkeit, stilistisch einiges „zu machen“.

 

2. Informationen

Wie dick dieser Teil wird, hängt vor allem von eurer Vorbereitung ab.

Hier wird sauber und deutlich aufgrschrieben, was ihr wissenswertes herausgefunden habt über euer Ziel: Geschichte, allgemeine Daten, Besonderheiten. Auch ein „Flora und Fauna“-Bericht passt hier – wenn er ernstgemeint ist. In diesem Teil kommt es weniger auf „Schwafeln“ an, sondern auf präzise Information. Zur Gestaltung eignen sich hervorragend Tabellen, Diagramme u.ä.

 

3. Berichte

Das sollte der längste Teil eures Hajkheftes sein. Hier geht es nicht mehr um nackte Information (aus dem Internet...), sondern um das, was ihr wirklich vor Ort erkun

det habt! Hier landen also eure Gespräche mit den Menschen, hier notiert ihr die Ergebnisse von Besuchen (in Museen, Handwerksbtrieben etc.). So ein Bericht geht viel tiefer als eine bloße Information. Auch sein „Schreibstil“ kann schwanken zwischen sehr sachlich („Der Besuch im Freilichtmuseum: Wie man ein Pferd beschlägt“) und eher „populärwissenschaftlich“ („Die Brauerei und wir: Was wir zwischen Hopfen und Malz so alles erlebten“). Es sollte aber auf jeden Fall auch Information „rüberkommen“.

Auch der Bericht über eure Gute Tat gehört hier hinein...

 

4. Skizzen

Jeder Pfadfinder sollte auf dem Hajk zumindest eine Skizze anfertigen.

Worauf zu achten ist:

  • verschiedene Skizzentypen (Ansichts-, Detail-, Plan-, Grundriss-, Panoramaskizze...)

  • korrekte Beschriftung

  • Aussagekraft (Eine Skizze von einer rechteckigen Kapelle mit drei Bänken und einem Altartisch bringt nicht sehr viel...)

 

5. Wegkroki

Eine eher unbeliebte Aufgabe...aber eigentlich nur, weil es keiner richtig kann! Ein Wegkroki muss ja nicht immer nur „Standard“ sein! Es gibt viele Möglichkeiten, ein Wegkroki sehr interessant zu gestalten.

Auf jeden Fall gilt mal grundlegend: Sauber zeichnen und die Technik beherrschen!

 

Weitere Informationen zum Hajk im SNW

Hajk-FAQ

Hajkvorbereitung

Hajkbewertung

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